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Unfaire rhetorische Techniken erkennen und entkräften |
"Gewinnen" um
jeden Preis?
Es gibt Menschen, die bereit sind für Ihre Ziele Grenzen zu
überschreiten. Ohne Rücksicht, frei nach dem Motto der Zweck heiligt schon
die Mittel, werden Verhaltens- und kommunikative "Anstandsregeln" verletzt.
Zum Repertoire gehören verbale Attacken und herabsetzende Bemerkungen,
Provokationen, Finten und Fangfragen, Killerphrasen, alles, was dem
Blockieren einer nicht erwünschten Vorgehensweise oder Neuerung, dem eigenen
Vorteil oder dem Diskussionsabbruch dient.
Oft sind es nur
vermeintliche Siege, die sich letztlich gegen den unfairen Strategen wenden.
Wer
sie einsetzt, verliert an Glaubwürdigkeit.
Es ist gut
diese Techniken zu kennen und sich vor ihnen zu schützen.
Wer unfaire
Techniken frühzeitig durchschaut, kann sich besser gegen sie wehren.
Unfair und
taktisch wirken:
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Übertreibungen
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Ablenkung durch andere
Themenpunkte, Vielrederei
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Unvollständiges Zitieren,
Unterstellungen, Wort im Mund herumdrehen, falsche Behauptungen,
Andeutungen
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Killerphrasen: „Das ging ja noch
nie!“, „Schon wieder eine unnütze Idee!“, „Dafür sind sie noch viel
zu jung!"
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Isolierung: „Nur einige so
genannte Radikale meinen ….“
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Persönliche Angriffe, aber auch
Schmeicheleien statt Begründungen
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Scheinstützen: „Für Ihre
Behauptung spricht auch noch DIES und DAS. Aber alle diese Argumente
können mich nicht überzeugen …“
Wie können Sie auf unfaire
Argumentation reagieren?
Lassen Sie sich nicht einschüchtern.
Mit den richtigen Techniken,
Gesprächsstrategien und Formulierungen können Sie wirksam dagegen vorgehen.
Sie können beispielsweise Killerphrasen überhören.
Wenn Sie darauf eingehen,
greifen Sie auf die „Bemerkungen" zurück und verwenden Sie Argumente mit
Substanz.
Beispiele:
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„Das hat früher schon nicht
funktioniert!" „Ja, es sind Fehler dabei unterlaufen. Heute ..."
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oder
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„Die Bedingungen waren
früher andere."
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„So einen dummen Vorschlag habe
ich von Ihnen nicht erwartet!" „Oh, ärgert Sie mein Vorschlag?"
Bereiten Sie sich auf unfaire
Rhetorik vor! Listen Sie zu erwartende Fragen oder Einwände schon im Vorfeld
auf und überlegen Sie sich Ihre Antworten. Und bedenken Sie, es geht nicht
darum sich für ein Wortgefecht zu rüsten oder den anderen verbal zu
erschlagen.
Natürlich ist der Umgang mit
unfairen Gesprächspartnern nicht immer leicht. Offene Konfrontation oder ein
eskalierendes Gespräch führt kaum mehr zu einem guten Ergebnis.
Es geht
darum, gemeinsam etwas in Bewegung zu setzen und Lösungen zu finden, anstatt
sich zu bekämpfen.
Auf einen fairen und souveränen
Gesprächspartner zu treffen, wissen viele Menschen zu schätzen!
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Stichworte
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Rhetorik, Dialektik, Fairness, Suggestivfrage, Suggestivformulierung, professionelle Präsentation, Rede halten, Redner,
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