|
Manche Redner
hören sich selbst so gerne reden, dass sie die Bedürfnisse des Publikums vergessen.
Immer wieder tauchen neue Ideen auf, die dem Publikum mitgeteilt werden,
bevor es flüchten kann.
Und manches Publikum hat tatsächlich eine
beachtliche Leidensfähigkeit entwickelt, zumal das menschliche
Unbewusste bestrebt ist dem Gehörten eine Bedeutung zu entnehmen, es auf
sich selbst zu beziehen.
Mitunter vergeblich oder oft auf unnötigen
Umwegen.
Keine Spur von Zielstrebigkeit.
Zielstrebigkeit
bedeutet die Ausrichtung auf das Thema und die Zielsetzung, mit Blick auf
die Zuhörer.
Was nicht
hilft, schadet! Lassen Sie alles weg, dass nicht dienlich ist.
Während
erfahrene Redner vermeintliche Abschweifungen sehr gezielt nutzen können,
führt dies bei unkontrolliertem Einsatz zu einer Verwirrung und ggf. sogar
Verärgerung (gestörter Rapport) des Publikums.
Vermeintliche Abschweifungen
sind deshalb vermeintlich, weil das Publikum letztlich "versteht"
weshalb der Umweg genommen wurde bzw. dadurch das Ziel leichter erreicht
wird.
Zielstrebigkeit
und die Wirkung von Redundanz (Wiederholungen zur Verdeutlichung) sind gut
miteinander vereinbar.
Redundanz verwässert die Rede nicht, sondern macht
sie verständlicher und erfahrbarer.
Zielstrebigkeit
gilt es insbesondere dann an den Tag zu legen, wenn die Zuhörer schon überzeugt
sind.
Sonst kann jedes Weiterreden schaden, vor allem dann, wenn die Zuhörer
ungeduldig werden.
Ganz besonders
gilt dieser Hinweis für die Handlungsaufforderung am Ende der Rede, die
durch Präsenz gestärkt und nicht durch Weiterreden verdünnt werden möchte.
Nutzen Sie professionelle Unterstützung für sich, um Ihre rhetorischen
Fähigkeiten auszubauen.
Lernen Sie Ihre rhetorischen Fähigkeiten zu optimieren, Ihre Reden noch dynamischer zu gestalten
und zu
überzeugen. |