In vielen Bereichen des Lebens ist die Fähigkeit für
Empathie von großer Bedeutung.
Wer Rapport - also die Tragfähigkeit einer Beziehung
- fördern will, braucht die Fähigkeit zur Empathie.
Die Fähigkeit,
angemessen mit anderen Menschen zu interagieren, basiert auf Empathie.
Wesentlich für Empathie sind die Spiegelneuronen.
Sie helfen uns dabei
uns in andere Menschen hineinzuversetzen, mitzuleiden und mitzulachen.
Wir haben persönlichere Beziehungen, können uns und andere besser
motivieren und größeres Vertrauen wird uns entgegen gebracht.
Wir mögen Menschen die uns verstehen, die unsere
Sorgen und Nöte, unsere Wünsche und Ziele verstehen und sogar in Worte
fassen können.
Es
existieren allerdings auch Menschen, die der Meinung sind
bewusst auf Empathie verzichten zu können.
Häufiger kommt dies bei
Führungskräften vor, die meinen ihre Interessen besser durch ihre
legitimierte Macht, ihren Status und ihre zugesprochene
Führungsrolle durchzusetzen.
Vor diesen Personen können Menschen zwar
Angst entwickeln, doch eine positive Ausstrahlung oder sogar Charisma
ist mit ihnen nicht verbunden.
Für
erfolgreiche Redner gehört Empathie zu den grundlegenden Fähigkeiten.
Sie können sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Zuhörer
hineinzuversetzen und ihre Rede passend auf deren Bedürfnisse und
Wünsche ausrichten.
Durch einfühlende Redeführung, durch Fragen und
Rückformulierungen, werden Menschen offener, ja zugänglicher,
erreichbarer und kooperativer.
Dem Zuhörer fällt es leicht, dem Gesagten
zu folgen und es zu verstehen.
Kann man
diese Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, trainieren? Ja,
Empathie kann verbessert und professionalisiert werden.
Es setzt
die bewusste Einstellung voraus, sich auf die Gedanken, Gefühle und
Bedürfnisse eines anderen Menschen einzulassen.