Auch richtiges Streiten will gelernt sein

Wie steht es mit der Streitkultur in Deutschland?
Auch richtiges Streiten will gelernt sein

Auch richtiges Streiten will gelernt sein

 

Ihr habt den Pfeil geschärft, ihr habt ihn abgedrückt, Ihr sätet Blut und seht bestürzt, das Blut ist aufgegangen.

Friedrich von Schiller

 

Streiten kann privaten und professionellen Beziehungen durchaus gut tun. Zum Streiten gehören immer zwei, schweigt einer, ist der Zank vorbei. Ärger über längere Zeit herunterzuschlucken geht auf den Magen. Und das ist nicht nur metaphorisch gemeint. Tatsächlich kommt es bei Stress zu Magen-Darm-Erkrankungen, Bluthochdruck und geschwächtem Immunsystem. Dann doch bitte lieber ein konstruktiver Streit, bevor es an die Substanz geht.

Von wegen: Zum Streiten gehören immer zwei, schweigt einer, ist der Zank vorbei! Die Wahrheit ist: Mancher Streit klärt, mancher Streit zerstört! Da ist es gut zu wissen, welche Wahlmöglichkeiten wir haben, wenn zwei Welten aufeinander stoßen. Wenn wir uns streiten meinen wir, dass wesentliche Punkte unserer Vorstellungen, Werte und Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Es ist also auch eine Gelegenheit sich besser kennenzulernen und sich neu auszurichten. Wenn es nicht das Bedürfnis gibt etwas zu verbessern, weshalb sollte dann noch gestritten werden? Und wenn, dann bitte richtig!

 

 

 

Konstruktives Streiten

 

Wer streiten will, muß sich hüten, bei dieser Gelegenheit Sachen zu sagen, die ihm niemand streitig macht.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Eine Weisheit sagt; zünde kein Feuer an, das du nicht wieder löschen kannst. Eine andere behauptet: Besser ein Streit mit einem Klugen als Freundschaft mit einem Dummen.

Mehr können Sie im Artikel Tipps für konstruktives Streiten lesen.